Reihe-Teil 1: MD-Premium in der Praxis – Der Einsatz im mittelständischen Produktionsbetrieb

“Nicht noch ein neues ERP“ – mag manch einer angesichts der Vielzahl an ERPs (Enterprise-Ressource-Planning) sagen, die es bereits auf dem Markt gibt. MD-Premium, das hier in der Praxis vorgestellt werden soll, ist ebenfalls ein ERP und gleichzeitig viel mehr. Der Anwendungserfolg beim mittelständischen Produktionsbetrieb Feilmeier AG soll hier für sich sprechen und zeigen, wo die Mehrwerte, für Systemhäuser und Kunden, liegen.

 

Insellösungen sind noch in vielen Unternehmen Alltag. Häufig sind Warenwirtschaftssysteme nicht leicht zu skalieren, integrierbar und gehen deshalb Veränderungen und Wachstum von Firmen nicht ausreichend mit.
So auch im Falle der Feilmeier AG, einem mittelständischen Familienbetrieb, der sich im Kerngeschäft an fünf Standorten im süddeutschen Raum auf die Herstellung von Trapezblechen spezialisiert hat. Die HARTL GROUP implementierte dort die eigens entwickelte Lösung MD-Premium und konnte so die Produktion optimieren.

Modulvielfalt, Skalierbarkeit und Flexibilität – Das kann MD-Premium

MD-Premium ist keine einzelne Software, sondern in seiner Basis eines der flexibelsten Business-Pakete für ERP und Customer Relationship Management (CRM) auf dem Markt. Von Anfang an integriert sind Features wie Ressourcenverwaltung, Dokumentenmanagement, mobile Logistik, flexibles Berichtswesen u.v.m. Hinzukommen weitere Module wie Geo-Daten-Management, eine umfassende Finanzlösung und ein Human Ressource Management.Success Story Feilmeier

Weitere Chancen mit MD-Premium für Systemhäuser

Eine weitere Besonderheit ist das Application Framework (AFW), mit dem programmiersprachenunabhängig (und damit zukunftssicher) unterschiedliche Applikationen auf einer homogenen Plattform zusammengeführt werden können und sich neue Applikationen ohne großen Aufwand entwickeln lassen.

Zusammen mit einzigartigem Reporting und Monitoring bietet sich MD-Premium daher für Systemhauspartner an (sowohl für die Eigennutzung als auch für die Implementierung beim Kunden) – gleichzeitig profitieren die Kunden, wie sich am Beispiel der Feilmeier AG zeigen lässt.

 

Praxiseinsatz von MD-Premium in der Produktion

 

Die Herausforderung

Durch das Wachstum des Unternehmens war das im Einsatz befindliche Warenwirtschaftssystem den Anforderungen nicht mehr gewachsen. Unter anderem konnte die Lagerhaltung nicht wie gewünscht erfasst werden, was dazu führte, dass der Lagerbestand der Warenwirtschaft und der physikalische Lagerbestand nicht zusammen passten.

Grafik MD Premium

Der integrierte Ablauf mit MD-Premium.

Dies führte zeitweise zu unvorhergesehenen Bestellungen, die durch Preisschwankungen des Stahlpreises erhebliche Mehrkosten mit sich zogen. Überdies war durch die dezentrale Arbeitsweise der Software-Komponenten kein ergebnisorientiertes, aufschlussreiches Reporting möglich.
Ebenso war die automatische Steuerung der Produktionsmaschinen zu langsam, sodass der Maschinenführer Leerzeiten zu verbuchen hatte.

Nach der Bestandsanalyse durch die HARTL GROUP, der Konzeption Möglichkeiten und Optimierungsvorschlägen stand die technische Umsetzung im Fokus.

Die Lösung mit MD-Premium

  • Das heterogene Umfeld mit den vielen, unterschiedlichen Anwendungen, konnte mittels ERP-Basismodul, verlassen werden, auch indem etwa Schnittstellen zum externen Finanzbuchhaltungssystem geschaffen wurden. Die neue Software wurde an die Gegebenheiten des Unternehmens angepasst – wie z.B. Anpassung der Stammdatenblätter und des Belegdrucks.
  • Des Weiteren kam das Modul „MD-Premium.NET Maps“ zum Einsatz, das in der Vorbereitungsphase für die Tourenplanung konfiguriert wurde. (Zum Beispiel Anlage der Selektionen, damit bestimmte Aufträge auf der Karte angezeigt werden können; Anlage der Fahrzeuge (Stammdaten Fahrzeuge) etc.) Mit dem neuen System können nun die Daten aus der Tourenplanung z.B. zur Verrechnung oder Buchung in die Warenwirtschaft übernommen werden.
  • Ebenso wurde eine Integration der OPC-Services durchgeführt. OPC-Services verstehen sich als eine standardisierte Schnittstelle, die zur Kommunikation und Steuerung von Maschinen, Robotern und Produktionsstraßen dient. Dank der Programmierung eines ei­genen Dienstes für die Kommunikation zwischen OPC-Service und MD-Premium konnte die vorhandenen Ser­vices vollständig in MD-Premium integriert sowie zugehörige und not­wendige Masken/Tabellen pro­grammiert werden. Darunter fällt beispielsweise die Kontrollfunktion, was bedeutet, dass bestimmte Aufträge nur an bestimmte Maschinen gesendet werden können.
  • Ein weiteres wichtiges Thema war die Integration der mobilen Endgeräte. Im Fall der Feilmeier AG handelt es sich hier um Handscanner, die zur Kontrolle der Produktion, Auslieferung, Auftragsstaus, etc. verwendet werden. Dank einer Schnittstelle für die Scanner-Applikation verarbeitet MD-Premium die Daten der Scanner, etwa die Aktualisierung des Lagerstandes. Überdies kann durch den Scanner über die Warenwirtschaft der Produktionsstart ausgelöst werden.

Zusammenfassende hat es die branchenerfahrende HARTL GROUP mit der MD-Premium-Lösung geschafft, der Feilmeier AG eine schnellere Produktion, verbesserte Ressourcenplanung und ein optimiertes Reporting zu ermöglichen. Damit werden bei gleichbleibender Qualität Zeit und Kosten gespart und zugleich Gewinn und Kundenzufriedenheit gesteigert.

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